Donnerstag, 18. April 2013

Presseerklärung der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Samtgemeinderat Boffzen zum Hallenbad Derental, 17.04.2013


Presseerklärung der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Samtgemeinderat Boffzen zum Hallenbad Derental, 17.04.2013

Hallenbad Derental: SPD und Grüne wollen Gutachten in Auftrag geben lassen
Fachbüro soll Bausubstanz überprüfen

„Die Tür des Hallenbades Derental ist noch nicht zugeschlagen.“ Diese in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Boffzen vom Fraktionsvorsitzenden der SPD, Wilhelm Bußhoff und seinem grünen Gruppenpartner Gerd Henke, gemachten Aussagen, haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Das unterstreichen die Sprecher der rot-grünen Mehrheitsgruppe in einer gemeinsamen Presseerklärung. Vor diesem Hintergrund haben SPD und Grüne jetzt einen Antrag vorgestellt. Darin fordert die Gruppe, dass der Samtgemeindeausschuss ein Gutachten in Auftrag gibt. Mit diesem Gutachten soll die Bausubstanz des Hallenbades von einem Ingenieurbüro beurteilt werden.

„Wir müssen wissen, ob es sich überhaupt noch lohnt, Geld für den Erhalt des Bades zur Verfügung zu stellen“, erklären Bußhoff und Henke. Denn eines sei klar: Wenn das Bad auch über den 31. Juli hinaus noch offen gehalten werden sollte, dann müsste auch noch in Technik und Bausubstanz investiert werden. Ob das allerdings angesichts knapper Finanzen der Samtgemeinde und ihrer Mitgliedsgemeinden, die sich alle in der Haushaltskonsolidierung befinden, zu rechtfertigen ist, müsse sich zeigen.

„Wir dürfen nicht leichtfertig mit dem Geld der Samtgemeinde und damit den Steuergeldern unserer Mitgleidsgemeinden umgehen“, so die Sprecher von SPD und Grünen. Deshalb solle an dieser Stelle ein Fachgutachten für Klarheit sorgen.
In jedem Fall aber müsse bei einem möglichen Weiterbetrieb des Hallenbades ein neues Betriebskonzept erarbeitet und schnellstmöglich umgesetzt werden. „Denn erste Voraussetzung für einen eventuellen Weiterbetrieb ist, dass sich die Einnahmen aus dem Badbetrieb deutlich verbessern. Es geht auf keinen Fall an, dass die Samtgemeinde weiter jährlich mehr als 100.000 Euro in das Bad pumpt. Dieses Geld haben wir einfach nicht mehr“, erklären Bußhoff und Henke.

Die beiden Sprecher von SPD und Grünen loben indes das Engagement des Hallenbad-Fördervereins und des Runden Tisches, wo man sich offenbar eifrig Gedanken macht, wie das Bad attraktiver für die Besucher gemacht werden kann. Vertreter des Fördervereins haben der rot-grünen Gruppe kürzlich einige Ideen skizziert. „Da stecken gute Ansätze drin“, werten Bußhoff und Henke die Initiative der Fördervereinsmitglieder positiv. SPD und Grüne wollen Ende Mai erneut mit dem Förderverein die dann konkretisierten Pläne diskutieren. Dann soll auch bereits das Gutachten zur Bausubstanz und dem Zustand der Hallenbad-Technik auf dem Tisch liegen.

Quelle: http://www.lauenfoerdeaktuell.de/hbd/
 

1 Kommentar:

  1. Wow jetzt muss ein Gutachten für einige 1000 Euro erstellt werden. Ich will ja nicht schwarz sehen, aber soll das Gutachten vielleicht die Schließungsabsichten betonieren ?

    Kalle

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